SCHÖN, DASS DU DA BIST.
Ich bin Martina
Sex Coach für Frauen & Expertin für weibliche Sexualität
Ich begleite Frauen dabei, wieder in Verbindung zu kommen – mit ihrem Körper, ihrer Lust und ihrer weiblichen Kraft.
Meine Coachings sind für mich nicht nur ein Beruf, sondern Berufung.
Das Thema Sexualität begleitet mich schon mein ganzes Leben und liegt mir sehr am Herzen. Für viele Menschen mag das komisch erscheinen. Lass mich dir hier ein bisschen mehr über mich und meinen etwas unkonventionellen Lebensweg erzählen.
Wie bin ich zu Coaching für weibliche Sexualität gekommen?
Ich war vier Jahre alt, als meine Mutter meinen kleinen Bruder erwartete. Ich war absolut fasziniert von der Tatsache, dass mein kleiner Bruder im Bauch meiner Mutter sein sollte – und ich hatte Fragen, viele Fragen. Wie ist er da reingekommen? Was macht er da drin? Wie kommt er da wieder raus? Und was genau hat der Storch mit der ganzen Sache zu tun? Nachdem ich sie lange genug mit Fragen gelöchert hatte, hat meine Mutter zwei Aufklärungsbücher für Kinder gekauft. Selbstredend musste sie mir diese monatelang wieder und wieder vorlesen. Ich habe beide Bücher übrigens heute noch.
Als ich neun oder zehn Jahre alt war, begann ich die Frauenzeitschriften zu lesen, die in einer Ecke im Café meiner Eltern für die Kundschaft auslagen. Natürlich habe ich alle Artikel gelesen, bei denen es um Sex ging – schliesslich wusste ich da ja Bescheid. Allerdings war ich zunehmend verwirrt. In keinem dieser Artikel stand etwas über Babys. Stattdessen war häufig von «Orgasmus» die Rede, und auch wenn ich nicht wusste, was das war, verstand ich aus dem Kontext, dass das etwas Begehrenswertes sein muss; etwas, das man gerne haben möchte. Eines Tages hatte ich genug. Entschlossen ging ich mit einer der Zeitschriften in der Hand zu meiner Mutter – die gerade dabei war, eine Kundin zu bedienen – und fragte sie: «Mama, was ist ein Orgasmus?»
Betretenes Schweigen im Café.
Meine Mutter erklärte mir wenig später, was ein Orgasmus ist. Da habe ich verstanden: Menschen haben Sex, weil es etwas Schönes ist und sich gut anfühlt.
Von da an gab es für mich kein Halten mehr. Ich wollte alles über Sex und Sexualität erfahren. Ich habe jeden Artikel und jedes Buch gelesen, die mir in die Finger kamen, und habe jeden Film und jede Sendung geschaut, die auch nur entfernt etwas mit dem Thema zu tun hatte. Ich wollte verstehen, was Menschen Freude und Lust bereitet, warum Menschen Sex haben und wie. Ich war vollkommen fasziniert.
Gleichzeitig verstand ich instinktiv, dass Sexualität etwas Kostbares ist – etwas, das ganz mir gehört und was eine Quelle von Vitalität, Freiheit, Genuss, Kraft und Kreativität sein kann. Dass Sexualität ein Teil von mir ist, von uns allen ist. Später habe ich dann alle möglichen Kurse, Workshops und Ausbildungen besucht, die ich rund um die Themen Sexualität und Weiblichkeit finden konnte. So habe ich mich auf meine ganz eigene persönliche Reise begeben, um herauszufinden, wer ich als sexuelles Wesen wirklich bin – losgelöst von den Vorstellungen und Ansprüchen anderer.
Zudem beschäftigte mich immer mehr die grössere Frage: Wie sind wir als Gesellschaft hierhin gekommen? Woher rühren unsere heutigen Vorstellungen rund um Sexualität, Weiblichkeit und den weiblichen Körper? Mein Studium der Gender Studies hat mir das theoretische Fundament gegeben, um zu verstehen, wie Geschlechterrollen und sexuelle Normen gesellschaftlich konstruiert werden und wie Jahrhunderte patriarchaler Strukturen, Religion und Kapitalismus die Art und Weise geprägt haben, wie Frauen sich zu ihrem eigenen Körper und ihrer Sexualität verhalten. Dieses Wissen fliesst in alles ein, was ich tue. Denn zu verstehen, woher diese Muster kommen, ist oft der erste Schritt, sie loszulassen.
Ich bin meiner Mutter bis heute unendlich dankbar, dass sie mich niemals für mein Interesse an Sex und Sexualität verurteilt oder beschämt hat. Das hat mir den Weg bereitet, um zu lernen, auszuprobieren, zu entdecken und zu wachsen. In unserer Gesellschaft ist das leider nicht allen vergönnt.
Jede Frau sollte diesen Raum und Zugang zu diesem Wissen haben können, um ihr höchstes sinnliches Potenzial zu entfalten und ihre authentische, befreite und erfüllte Sexualität aus sich selber heraus zu entdecken.
Dann kam die Welt der Konzerne.
Ich habe Rechtswissenschaften studiert und danach über ein Jahrzehnt als Juristin in internationalen Unternehmen gearbeitet. Ich kenne diese Welt von innen: den Druck, die Erwartungen, das ständige Funktionieren-Müssen. Ein System, das für Weiblichkeit, Intuition und den eigenen Rhythmus schlicht keinen Raum vorsieht. Das dich dazu treibt, deine Bedürfnisse und Grenzen zu übergehen, durchzupushen, abzuliefern (am besten natürlich noch mit einem Lächeln, weil man will ja auf keinen Fall «bitchy» wirken).
Ich habe selbst gespürt, was es bedeutet, wenn man langsam aber sicher den Kontakt zu sich selbst verliert zur eigenen Körperwahrnehmung, zur Lust, zur Lebendigkeit. Zum Glück hatte ich aus meiner jahrelangen Erfahrung meine Tools und Practices, um gegenzusteuern. Aber ich habe auch verstanden, wie schnell das gehen und was es dich kosten kann.
Und in den Bürogängen dieser Grosskonzerne begegnete mir eine Frau nach der anderen, die dasselbe erlebte, nur ohne diese Werkzeuge, um gegenzusteuern, ja oft sogar ohne zu verstehen, was eigentlich mit ihr passiert. Hinter verschlossenen Türen, beim Mittagessen, im Flüstern: chronische Blasenentzündungen, keine Libido mehr seit Jahren, Schmerzen beim Sex, noch nie einen Orgasmus erlebt, das Gefühl kaputt zu sein. Frauen, die noch nie mit jemandem darüber gesprochen hatten. Die dachten, sie seien allein damit.
Diese Begegnungen haben mich nicht losgelassen.
Und irgendwann war klar: Hier liegt meine eigentliche Arbeit.
Warum ich diesen Weg gehe.
Sex Coaching ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern Berufung. Ich brenne für dieses Thema, weil ich weiss, was möglich ist. Weil ich am eigenen Leib erlebt habe, wie sehr eine lebendige Verbindung zur eigenen Sexualität das ganze Leben trägt. Und weil ich es schlicht nicht ertragen kann zu sehen, wie viele Frauen davon abgeschnitten sind.
Ich bin überzeugt: Jede Frau sollte das Recht und die Möglichkeit haben, eine authentische, befreite und erfüllte Sexualität zu leben. Nicht irgendwann. Nicht wenn alles andere erledigt ist. Jetzt.
Sexuelle Entwicklung ist Persönlichkeitsentwicklung. Was du in deiner Sexualität veränderst, hat Auswirkungen auf dein ganzes Leben. Das erlebe ich bei jeder Frau, die ich begleiten darf – und das ist der Grund, warum ich morgens aufstehe.
Wie ich arbeite.
Mein Ansatz ist ganzheitlich und körperbasiert. Ich glaube nicht daran, dass Verstehen allein etwas verändert. Echte Transformation findet im Körper statt – im Spüren, im Erleben, im Üben. Deshalb kombiniere ich in meiner Arbeit Gespräch, körperbasierte Übungen, Atem- und Meditationstechniken, Wissensvermittlung über den weiblichen Körper und die weibliche Sexualität sowie die Arbeit mit Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Prägungen.
Ich arbeite vollständig individuell. Kein vorgefertigtes Programm, kein 0815 Schema. Jede Session richtet sich ganz nach dir: nach dem, was du brauchst, was gerade auftaucht, was dich in diesem Moment voranbringt.
Und ich schaffe einen sicheren Raum, in dem du über Sex sprechen kannst wie über alles andere im Leben auch, nämlich ohne Angst, verurteilt oder bewertet zu werden und ohne Scham. Mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der wir über alle anderen Dinge unseres Alltags sprechen, aber mit der nötigen Sensibilität, die dieses Thema verdient. Für viele meiner Kundinnen ist dies eine ganz neue Erfahrung, die ungekannte Handlungs- und Spielräume eröffnet.
Du darfst dich also wirklich ungeniert mit allen Fragen, Anliegen und Herausforderungen bei mir melden.
Mein Hintergrund.
Ich bringe ein ganzes Leben voller persönlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität mit sowie eine Vielzahl an formalen Ausbildungen, die meine Arbeit fundieren:
Coaching & Sexologie
• Zertifizierte Sex Coach™ (SCU), inkl. vertieftem Wissen in klinischer Sexologie
• Sexological Bodywork – körperorientierte Arbeit mit Sexualität (die Arbeit findet nicht an der Kundin statt, sondern umfasst angeleitete Selbsterfahrung)
• Mitglied der World Association of Sex Coaches (WASC)
Körper, Geist & Energie
• Yoga Nidra Lehrerin
• Yoni Ei Lehrerin und Yoni Steam Fachfrau
• Ausbildungen in taoistischer Sexuallehre und Tantra
• Hormon Coach
• Ausbildungen in Atemtechnik, Meditation und Bewusstseinstraining
Akademisch
• Master of Law, Universität Zürich
• Gender Studies, Universität Basel – fundiertes Verständnis gesellschaftlicher Konstruktionen von Geschlecht und Sexualität
Und wenn ich nicht arbeite…
...dann findest du mich am liebsten in der Natur (im Sommer beim Rheinschwimmen oder im Wald, und im Winter wann immer möglich im costa-ricanischen Dschungel und sonst beim Aufwärmen in der Sauna). Beim Tanzen. Beim Kochen für meine Liebsten. Oder beim Lesen von Büchern, die ich danach nicht mehr aus der Hand legen kann (drei Mal darfst du raten, worum es in diesen Büchern geht…). Mein Herz geht auf, wenn ich auf einem meiner Spaziergänge einen Dackel sehe, wenn ich leckere Tacos esse und wann immer sich die Möglichkeit ergibt, Zeit am, im oder auf dem Wasser zu verbringen.
Ich lebe in Basel und begleite Frauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – online und gelegentlich auch in Person. Ich spreche zudem fliessend Englisch und biete Coachings auch für englischsprachige Kundinnen an.
Bereit, loszulegen?
Wenn du spürst, dass ich die Richtige für dich sein könnte, dann freue ich mich, dich kennenzulernen. Das erste Gespräch ist kostenlos und völlig unverbindlich.